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FLOP-Rückschau
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FLOP-SHOW
Wetten dass
... das langweilt?
 9.11.08
- Die ewig lange sogenannte
Sommerpause, die man mit
dieser Wettshow macht,
ist eigentlich ein großes
Ärgernis. Wie kann
man sich nur anmaßen,
gerade einmal ein halbes
Jahr zu "arbeiten".
Aber: Angesichts dessen,
was einem an solchen Samstagen
im ZDF geboten wird, sind
es im Grunde sechs Shows
zuviel und die Sommerpause
sechs Monate zu kurz.
Die Quoten, die von Ausgabe
zu Ausgabe weiter sinken,
machen es deutlich: »Wetten
dass ...?« stinkt
von Mal zu Mal mehr ab.
Die Wetten werden - was
kann man dagegen schon
machen? - nach so langer
Zeit immer langweiliger
und sowieso machen sie
nur einen Bruchteil der
aufgepumpten Show aus.
Das lahme Gelabere und
die unverhohlene, anscheinend
nötige Werbung für
Filme und Serien, damit
erfolgreiche Promis überhaupt
ihren Hintern in eine
Fernsehshow bewegen, lassen
einen ständig umschalten,
um in den anderen Sendern
mehr Kurzweil zu erhalten.
Beim Moderator hat man
ständig schon fast
Angst, er könne sich
verbal blamieren - modetechnisch
tut er es sowieso seit
vielen Jahren. Man verfolgt
die Sofasitzungen mit
einem Anflug von peinlicher
Berührtheit, ob der
vielen heissen - besser
lauwarmen - Luft, die
mit den Mündern erzeugt
wird. Die zugegeben oft
hochkarätigen Musicacts
können den beklagenswerten
Hauptsendeanteil nicht
mehr retten. Das Gesamtkonzept
und die Art, wie damit
umgegangen wird, hat sich
überlebt und man
sollte den Todeskampf
beenden, bevor es dramatisch
wird. Nach jeder Show
sitzt man da und fragt
sich, warum hab ich mir
das jetzt eigentlich angeschaut?
Aus guter alter Tradition?
Ja, wahrscheinlich nur
deswegen.
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FLOP-Vorschau
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FLOP-DOKU-SOAP
Die Zuschauer ziehen
nun selbst endlich die Notbremse
 11.11.08
- Die Marktanteile der Emigranten-Soaps
geht kontinuierlich nach unten.
Das ist zwar selten ein Indiz
für die Qualität von
Formaten. Hier ist es eine wohltuende
Ausnahme.
Die besten Sendezeiten auf Kabel1
und Vox, also auf Sendern, die
früher gerne mit Spielfilmen
die Zuschauer erfreuten, verstopfen
Doku-Soaps, die ausreisewillige
Deutsche mit der Kamera bis
in ins Schlafzimmer am neuen
Wohnort verfolgen. »Ob
mein neues Leben - XXL«
oder »Goodbye Deutschland«,
sowas wurde eine zeitlang wie
wild geguckt - die Gründe
dafür sind räteslhaft
- es gibt so viel mehr Unterhaltendes
mit richtigen Schauspielern
und so viel mehr Informatives
in der weiten Fernsehlandschaft.
Aber alles hat einmal ein Ende
- gottseidank, muss man sagen.
Als erstes flog nun die männliche
Super-Nanny für Emigranten
raus: »Der Auswanderer-Coach«,
diese missglückte Doppel-Dokusoap,
war dem Publikum von Anfang
an suspekt. Andere Fomate kränkeln
quotentechnisch vor sich hin
- es ist nur eine Frage der
Zeit und die Sender reagieren
auch hier. die Mral: je mehr
man sich im gegenseitigen Formatklauen
übt, umso schneller nutzt
sich das alles durch die Überflutung
ab und man hat dann ein Problem
als Senderverantwortlicher ...
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