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Programm-News
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SPORT
Fußball-Bundesliga-Poker
ist jetzt entschieden
Update
27.11.08 - Das
Rennen umd die beiden
ersten Fußball-Bundesligen
ist beendet - und brachte
keine großen Unterschiede
zu den bisherigen Regelungen.
Weiterhin gibt es vier
Sender, die sich die TV-Bilder
teilen: Premiere, ARD,
ZDF und DSF. 412 Mio.
Euro bringt das den 36
Vereinen insgesamt pro
Spielzeit ein - und das
für die nächsten
vier Jahre.
Das bedeutet im Einzelnen:
Premiere wird alle Spiele
der zweiten Bundesliga
live übertragen und
berichtet von sämtlichen
Erstligaspielen. Das neu
eingeführte "Topspiel
am Samstag", das
ab der nächsten Saison
um 18.30 Uhr beginnt,
überträgt der
Pay-Tv-Sender ebenfalls
live. Welches Spiel das
sein wird, kann Premiere
sogar selbst eingeschränkt
bestimmen Die ARD sendet
parallel dazu die »Sportschau«
mit der Zusammenfassung
der übrigen Spiele,
inklusive der Zweiligasppiele
des Samstags. Am Sonntag
ab 21.45 Uhr kommt noch
eine »Sportschau«,
die die Erstliga-Sonntagsspiele
erstverwertet. Das DSF
übernimmt die Verwertung
der 2. Liga - nicht aber
mehr der 1. Liga.
Es wird wieder sogenannte
Relegationsspiele geben,
die über Auf- und
Abstieg entschieden. Die
Übertragungsrechte
liegen bei der ARD. Die
Saisoneröffnungsspiele
laufen ebenfalls im Ersten
und auch und bei Premiere.
An den erwähnten
412 Mio. ist Premiere
mit 225 Mio. beteiligt
- in der Saison 2012/13
sogar 275 Millionen Euro.
Update - 27.11.08 - Laut
Information unser aller
"Bild"-Zeitung
ist das Rennen um die
Bundesliga-Rechte schon
entschieden. Nicht nur
deren reine Vergabe stand
zur Debatte - sondern
damit einhergehend - auch
das Konzept, dem sich
die Liga unterwerfen muss.
Demnach darf die ARD vor
20.00 Uhr in der »Sportschau«
die Zusammenfassungen
des jeweiligen Spieltages
zeigen. Die Spielpaarungen
am Sonntag werden weiterhin
vom DSF ebenfalls in einer
Zusammenfassung ausgestrahlt.
Neu ist hingegen, dass
es ein Samstagsspiel geben
soll, das erst um 18.30
Uhr angepfiffen wird und
dann immer live vom Pay-TV-Anbieter
Premiere übertragen
wird. Die Allgemeinheit
kann das Match am spätere
Abend zusammengefasst
im »Aktuellen Sportstudio«
des ZDF sehen.
Update 26.11.08 -
Heute hat DFL an alle
Vereine eine weitere Einladung
zu einer Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 3. Dezember
versandt. Man will so
Premiere (oder dne anderen
Anbietern) eine zusätzliche
Frist gewähren, das
anscheinend zu dürftige
Angebot nachzubessern.
25.11.08 - Premiere muss
anscheinend um die Rechte
für die Bundesligaübertragung
zittern. Die Deutschen
Fußball Liga (DFL)
prüft im Moment 19
Angebote für die
Spielzeiten von 2009 bis
2013. Die Bundesligaclubs
will man am kommenden
Freitag über die
einzelnen Daten informieren.
Der zum "Disney"-Konzern
gehörende Sportsender
ESPN hat, wie das Hamburger
Abendblatt berichtet,
offenbar ein höheres
Angebot abgegeben.
Urprünglich hatten
39 potentiellen Bietern
registriert - mur die
Hälfte ist übrig
geblieben. Die deutschen
Kabelnetzbetreibern Kabel
Deutschland und Unitymedia
(Tochter: Arena) zeigten
diesmal kein Interesse.
Da die Verhandlungen noch
nicht abgeschlossen sind,
könnten Premiere
noch einmal nachlegen.
Es ist eine Gratwanderung
für den Bezahlsender.
Einerseits steckt man
für immens hohe Angebote
zu tief in den roten Zahlen
- andererseits würden
im Falle des Verlustes
der Bundesliga, die Abozahlen
so in den Keller gehen,
dass man vielleicht nicht
mehr auf einen grünen
Zweig käme.
Das Ziel der DFL zwischen
400 und 430 Mio. Euro
für die Rechte zu
erhalten, scheint angesichts
der wegen der weltweiten
Finanzkrise unerreicbbar
zu sein, oraklte unlängst
das "Handelsblatt".
Die Zeitung vermutet,
dass die Bundesliga auf
etwa 40 Mio. Euro verzichten
muss. Bislang bekamen
die Vereine pro Saison
zusammen 409 Mio. Euro.
Aktuell sind die Meldungen
etwas verwirrend. Das
Handelsblatt glaubt zu
wissen, dass ESPN gar
kein Interesse an den
Live-Berichten hat. Nachdem
der infrastruktarme Arena
im letzten Jahr die Rechte
an Premiere mehr oder
weniger kleinlaut zurückgab,
ist man bei der Liga vorischtig
geworden. Das könnte
ein Vorteil für Premiere
sein.
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PROGRAMM
Arte schärft
und
verjüngt sein Programmprofil
 10.11.08
- Frische Wissensendungen,
alte und neue Serien will
der deutsch-französische
Sender demnächst
in sein Programmschema
einschieben.
Mit den Veränderungen
sollen vor allem jüngere
zuschauer zu Arte gelockt
werden: Die zwei neuen
Wissensmagazine »X:enius«
und »Global«
sollen im Tagesprogramm
ein "breites, junges
und familienorientiertes
Publikum" erreichen.
Dazu sollen auch um 13.00
Uhr und 17.30 Uhr die
Altserie »Mit Schirm,
Charme und Melone«
sowie »Vier Frauen
und ein Todesfall«,
die BBC-Reihe »Jekyll«
und neue Folgen des Eigenformats
»Venus und Apoll«
beitragen.
Im Abendprogramm sind
groß angelegte Eventsendungen
zu Themen wie Mittelalter,
US-Bürgerkrieg oder
Fragen der Ernährung
in Planung.
TV-Filme sowie klassische
und aktuelle Kinoproduktionen
sollen weiterhin ein fester
Bestandteil im Arte-Programm
bleiben. Auch die Berlinale
wird wieder mit Spielfilmreihen
begleitet.
Zahlreiche Neuproduktionen
sollen die anstehenden
Ereignisse und Jubiläen:
Bundestagswahl, 60 Jahre
Nato, 20 Jahre Mauerfall
thematisch transportieren.
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Programm-News
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PROGRAMM
Umbau bei MTV Networks
-
der sparsamkeit Willen
 23.10.08
- Mehrere (zu) teuere Eigenproduktionen
werden bei den Viacom-Sendern
MTV und VIVA ncht mehr auf Sendung
gehen.
Drastische Sparmaßnahmen
und zahlreiche Kündigungen
sind bei der deutschen Filliale
von MTV Networks in diesen Tagen
das Thema. Die Einstellung von
Comedy Central als eigenständigem
Sender bekannt war also nur
ein Vorbote.
Die von Markus Kavka moderierten
»MTV News« sind
unter den Opfern. Der Moderator
bleibt aber im Sender. Marie-Blanche
Stössinger, Unternehmenssprecherin
von MTV Networks Germany, besätigte
elf Kündigungen. "Die
Programmpläne von MTV und
VIVA wurden überarbeitet",
erklärt sie.
Sofort eingestellt werden »MTV
Urban«, »MTV Rockzone«
und »MTV Masters«.
Die werktägliche Live-Show
»TRL« wird nur noch
einmal wöchentlich gezeigt.
Die Gesamtzahl von »VIVA
feat.«-Produktionen wurde
reduziert und die Nachmittagssendung
»Viva live!« wird
ab 2009 nur noch dreimal wöchentlich
ausgestrahlt.
Mit diesen Maßnahmen soll
eine "Optimierung der Kostenstruktur
und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
der Sender, insbesondere angesichts
der herausfordernden aktuellen
wirtschaftlichen Lage und der
schlechten Prognosen für
das kommende Jahr" erreicht
werden.
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